
Die Klosterbrennerei
Seit 1682 ist das Klostergut berühmt für seine edlen Tropfen aus der eigenen
Klosterbrennerei. Zisterzienser-Nonnen führten die Brennkunst ein und stellten
aus Weizenfeinbrand erlesene Liköre, bekömmliche Magenbitter und den
holzfassgelagerten Edelkorn her.
In einem besonderen Gärverfahren, in dem anstelle von Enzymen noch Malz
eingesetzt wird, und der anschließenden, in Kupfergeräten erfolgenden
Destillation und Rektifikation wird aus Weizen von eigenen Feldern mit klarem
Brunnenwasser dieser besonders reine Feinbrand hergestellt.
Traditionsbewusst wie wir sind, betreiben wir in unserer Brennerei noch eine
über 100 Jahre alte Dampfmaschine. Die Brennerei arbeitet nur im Winter an etwa
55 Tagen. Zur Freude der vielen Klostergutbesucher ist dann auch die
Dampfmaschine in Betrieb.
Wie jahrhunderte lang im Kloster üblich wird noch heute der Feinbrand nach alten
und bewährten Rezepturen weiterverarbeitet.
Ein Besuch im romanischen Gewölbe unter der
800 Jahre alten Klosterkirche gibt Ihnen jeden Donnerstag um 15.30 Uhr sowie Sonntag um 14.00 Uhr (Gruppen
nach Vereinbarung) die Möglichkeit, in romantischer Umgebung unsere geistvollen
Spezialitäten zu verkosten und interessante Einzelheiten über die
Klosterbrennerei und die Geheimnisse der Spirituosenherstellung zu erfahren.
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